Tubolito Tubo-ROAD SYNCD: Der erste smarte Fahrradschlauch?

Tubolito Smarter Fahrradschlauch mit Garmin verbinden
Tubolito Tubo-ROAD SYNCD TPU-Fahrradschlauch mit integriertem Bluetooth-Drucksensor am Ventil
Der Tubo-ROAD SYNCD verbindet einen leichten TPU-Rennradschlauch mit einem im Schlauch integrierten Bluetooth-Drucksensor. Originalabbildung des Herstellers.

Der Tubolito Tubo-ROAD SYNCD misst den Reifendruck direkt im Fahrradschlauch und überträgt die Werte per Bluetooth Low Energy, kurz BLE, an ein Smartphone oder einen kompatiblen Garmin-Edge-Fahrradcomputer. In der Tubolito-App lassen sich Druckgrenzen festlegen. Bei einem plötzlichen Druckverlust oder beim Über- beziehungsweise Unterschreiten der gewählten Werte kann das System eine Warnung ausgeben.

Damit wird der Fahrradschlauch von einem rein pneumatischen Bauteil zu einem aktiven Messsystem. Die Technik kontrolliert jedoch nicht selbstständig den richtigen Sollwert, pumpt den Reifen nicht auf und verhindert keine Panne. Ihr Nutzen liegt darin, Veränderungen schneller sichtbar zu machen und den tatsächlichen Druck während der Fahrt verfügbar zu halten.

Das Wichtigste vorab

Der Tubo-ROAD SYNCD ist nicht der erste smarte Fahrradschlauch im allgemeinen Sinn. Tubolito bezeichnete bereits den früheren Tubo-MTB PSENS mit integriertem NFC-Chip als weltweit ersten smarten Schlauch. Der Neuheitsanspruch des SYNCD ist enger und technisch präziser: Nach Herstellerangabe handelt es sich um den weltweit ersten smarten Fahrradschlauch mit integriertem, batteriebetriebenem Bluetooth-Drucksensor, der Reifendruckdaten in Echtzeit an verbundene Geräte überträgt.

Warum die Formulierung „erster smarter Fahrradschlauch“ erklärt werden muss

Der Begriff „smart“ ist nicht einheitlich definiert. Bereits ein integrierter Sensor, der einen Messwert digital an ein Smartphone übermittelt, kann als smarte Funktion gelten. Genau dieses Prinzip nutzte Tubolito schon beim Tubo-MTB PSENS. Dort sitzt ein batterieloser NFC-Chip im Schlauch. Für eine Messung wird ein NFC-fähiges Smartphone mit geöffneter App nahe an den Sensor gehalten. Der Reifendruck erscheint anschließend in bar oder psi.

Der Tubo-ROAD SYNCD geht deutlich weiter. Sein batteriebetriebener Sensor überträgt Druckwerte per Bluetooth, ohne dass das Smartphone unmittelbar an den Schlauch gehalten werden muss. Dadurch können die Werte während der Fahrt auf einem verbundenen Gerät erscheinen. Individuelle Grenzwerte, automatische Warnungen und die Einbindung in einen Garmin Edge machen aus der punktuellen Messung eine fortlaufende Reifendrucküberwachung.

Die sachlich richtige Einordnung lautet deshalb: PSENS war innerhalb der Tubolito-Produktgeschichte bereits ein smarter Fahrradschlauch. SYNCD ist die neue Echtzeitlösung und wird vom Hersteller als erster smarter Fahrradschlauch mit integriertem, batteriebetriebenem Bluetooth-Drucksensor positioniert. Ohne diesen Zusatz wäre die Aussage „der erste smarte Fahrradschlauch“ zu pauschal.

PSENS

NFC-Messung aus kurzer Distanz

Der batterielose NFC-Chip wird mit einem kompatiblen Smartphone aus unmittelbarer Nähe ausgelesen. Das System liefert einen Druckwert auf Anforderung, ist aber keine Bluetooth-Echtzeitüberwachung während der Fahrt.

SYNCD

Bluetooth-Daten während der Fahrt

Der integrierte Sensor besitzt eine Batterie und sendet Druckwerte per Bluetooth an die Tubolito-App oder einen kompatiblen Garmin Edge. Grenzwerte und Warnungen erweitern die reine Druckanzeige.

Wie funktioniert der Tubo-ROAD SYNCD?

Im Schlauch befindet sich ein elektronisches Sensorsystem, das den Reifendruck misst. Die Übertragung erfolgt über Bluetooth Low Energy. Diese Funktechnik ist auf einen geringen Energieverbrauch ausgelegt und ermöglicht die Verbindung mit Mobilgeräten und kompatiblen Fahrradcomputern.

Der Sensor wird durch Druck und Bewegung aktiviert. Für die erste Einrichtung wird der noch nicht montierte Schlauch vorsichtig auf einen Druck zwischen 0,2 und 0,5 bar gebracht. Dadurch wird das Sensorsystem für die Kopplung sichtbar. Bleiben Werte später aus, kann eine Bewegung des Laufrads oder ein vorsichtiges Schütteln des Schlauchs den Sensor aufwecken.

In der App erhält jedes Fahrrad ein eigenes Profil. Die Sensoren werden anhand ihrer Kennung zugeordnet, sodass Vorder- und Hinterrad getrennt dargestellt werden können, wenn an beiden Laufrädern ein SYNCD-Schlauch verwendet wird. Für jeden Sensor lassen sich eigene Druckgrenzen definieren.

Tubolito SYNCD App mit digitaler Anzeige der Reifendruckwerte eines verbundenen Fahrrads
Die Tubolito-App ordnet die verbundenen Sensoren einem Fahrradprofil zu und zeigt die gemessenen Werte digital an. Originalabbildung des Herstellers.

Was zeigt die App und welche Warnungen sind möglich?

Die Tubolito-App stellt die zuletzt empfangenen Reifendruckwerte dar. Für Vorder- und Hinterrad können eine untere und eine obere Druckgrenze festgelegt werden. Fällt der gemessene Wert unter das Minimum oder steigt er über das Maximum, gibt die App eine Benachrichtigung aus. Auch ein schneller Druckverlust infolge einer Panne soll dadurch frühzeitig erkennbar werden.

Die App dient ausschließlich der Auswertung der vom Sensor gemessenen Reifendruckwerte. Sie zeigt den aktuellen Druck der verbundenen Schläuche an und unterstützt die Kontrolle der festgelegten Mindest- und Höchstwerte.

Die Warnfunktion setzt eine korrekt eingerichtete Verbindung, sinnvolle Grenzwerte und ein aktives Empfangsgerät voraus. Sie ersetzt weder die Sichtkontrolle des Reifens noch die Festlegung eines technisch geeigneten Luftdrucks. Dieser hängt weiterhin von Reifen, Felge, Systemgewicht, Untergrund und den zulässigen Herstellerwerten ab.

Wie wird SYNCD mit einem Garmin Edge verbunden?

Für die Anzeige auf einem Garmin Edge wird zunächst das Tubolito-Datenfeld aus dem Garmin Connect IQ Store installiert. Anschließend wird es einer Datenseite im gewünschten Radfahrprofil zugeordnet. In den Einstellungen werden die letzten vier Stellen der jeweiligen Sensor-ID für Vorder- und Hinterrad eingetragen. Die vollständigen Kennungen sind zuvor in der Tubolito-App sichtbar.

Zusätzlich kann im Garmin-Aktivitätsprofil die Connect-IQ-Warnung für Tubolito aktiviert werden. So erscheinen Druckinformationen und Warnungen während der Fahrt direkt auf dem Fahrradcomputer, ohne dass das Smartphone dauerhaft im Sichtfeld bleiben muss.

Die Bezeichnung „mit Garmin kompatibel“ darf nicht mit einer allgemeinen Unterstützung sämtlicher Fahrradcomputer gleichgesetzt werden. Tubolito nennt derzeit Garmin als unterstützte Fahrradcomputer-Plattform. Die Smartphone-Anwendung ist dagegen für iOS und Android vorgesehen.

Garmin Edge mit Reifendruckanzeige des Tubolito Tubo-ROAD SYNCD während einer Rennradfahrt
Über ein Connect-IQ-Datenfeld können SYNCD-Druckwerte auf einem kompatiblen Garmin Edge angezeigt werden. Originalabbildung des Herstellers.

Welche Größen und Gewichte bietet Tubolito an?

Der Tubo-ROAD SYNCD ist für Rennradreifen mit einer Breite von 23 bis 35 Millimetern ausgelegt. Tubolito bietet drei Sclaverand-Ventillängen an. Das Gewicht steigt mit dem längeren Ventil geringfügig an.

42 mm 44 g · Sclaverandventil

Die kurze Ausführung eignet sich für flache Felgen, sofern nach der Montage genügend Ventillänge für den Pumpenkopf verbleibt.

60 mm 45 g · Sclaverandventil

Die mittlere Ventillänge deckt viele moderne Rennradfelgen ab und bietet ein ausgewogenes Verhältnis aus Reichweite und Gewicht.

80 mm 46 g · Sclaverandventil

Die lange Ausführung ist für höhere Felgenprofile vorgesehen, bei denen ein kürzeres Ventil nicht ausreichend herausragen würde.

Für einen üblichen Pumpenkopf sollen nach Herstellerangabe mindestens 15 Millimeter des Ventils über die Felge hinausragen. Als praktische Auswahlregel gilt daher: Ventillänge minus Felgenhöhe muss mindestens 15 Millimeter ergeben. Eine 60 Millimeter hohe Felge benötigt nach dieser Regel beispielsweise ein längeres Ventil als 60 Millimeter.

Was ist bei der Montage besonders wichtig?

Der SYNCD wird grundsätzlich wie ein normaler Tubolito-Schlauch in Reifen und Felge eingesetzt. Vor der Montage darf er nur leicht aufgepumpt werden. Für die Aktivierung und Formgebung nennt die Anleitung 0,2 bis 0,5 bar. Mehr als 0,5 bar beziehungsweise 7 psi außerhalb des vollständig montierten Reifens können den dünnen TPU-Schlauch verformen oder beschädigen.

Nach dem Einlegen muss kontrolliert werden, dass der Schlauch vollständig im Reifen liegt und nirgendwo zwischen Reifenwulst und Felge eingeklemmt ist. Erst danach wird der Reifen auf den vorgesehenen Betriebsdruck gebracht. Maßgeblich sind die Druckgrenzen des Reifens sowie die Freigaben von Felge und Fahrrad. SYNCD besitzt keinen universellen Betriebsdruck, der für alle Kombinationen gleichermaßen gilt.

Für die erste Kopplung sollte nur der gerade einzurichtende Schlauch aktiviert sein. Dadurch lässt sich seine Sensor-ID eindeutig auswählen. Bei zwei SYNCD-Schläuchen werden Vorder- und Hinterrad anschließend separat im Fahrradprofil zugeordnet.

Wichtiger Montagehinweis

Den Tubo-ROAD SYNCD außerhalb des Reifens niemals mit mehr als 0,5 bar aufpumpen. Die Drucküberwachung schützt nicht vor Montagefehlern. Ein eingeklemmter oder verdrehter TPU-Schlauch kann beim Aufpumpen beschädigt werden.

Wie lange hält die Batterie?

Tubolito gibt für die integrierte Batterie eine Auslegung von bis zu 10.000 Kilometern oder etwa zwei Jahren an. Die tatsächliche Laufzeit kann abhängig von Nutzung und Einsatzbedingungen abweichen.

Die Batterie kann vom Nutzer nicht ausgetauscht werden. Nach ihrem Lebensende bietet Tubolito ein Austauschprogramm an. Dafür werden die auf dem Schlauch aufgedruckten Codes an den Hersteller übermittelt. Der Nutzer erhält nach den aktuell beschriebenen Bedingungen einen Gutschein über 30 Prozent für einen neuen Tubo-ROAD SYNCD sowie einen Rücksendeumschlag. Der ausgeschnittene Sensor wird zurückgeschickt, erhält beim Hersteller eine neue Batterie und wird vollständig geprüft, bevor er erneut in einem neuen Schlauch verwendet wird.

Wer das Austauschprogramm nicht nutzt, muss den ausgedienten Sensor als Elektronikabfall entsorgen. Der übrige Schlauch und das elektronische Bauteil sollten dabei entsprechend den örtlichen Entsorgungsvorgaben getrennt behandelt werden.

Werden für die App ein Konto oder Cloud-Daten benötigt?

Nach den aktuellen Herstellerangaben ist kein Benutzerkonto erforderlich. Die von den SYNCD-Anwendungen verarbeiteten Daten werden lokal auf den verbundenen Geräten gespeichert. Das reduziert die Einstiegshürde und ermöglicht die Reifendruckanzeige ohne persönliches Online-Profil.

Die lokale Speicherung bedeutet dennoch, dass für die Anzeige eine funktionierende Bluetooth-Verbindung und die passende Anwendung benötigt werden. Bei einem Gerätewechsel müssen Fahrradprofil und Sensorzuordnung gegebenenfalls erneut eingerichtet werden.

Welche Rolle spielt das TPU-Material?

TPU steht für thermoplastisches Polyurethan. Der Werkstoff ermöglicht besonders dünne Schlauchwände, ein niedriges Gewicht und ein kleines Packmaß. Tubolito kombiniert das Material mit einem eigenen Herstellungsverfahren. Beim Tubo-ROAD SYNCD kommt zusätzlich das Gewicht des Sensors und der Batterie hinzu. Trotzdem liegen die drei Varianten mit 44 bis 46 Gramm deutlich unter dem Gewicht vieler klassischer Butyl-Rennradschläuche.

Ein Defekt am Schlauch kann mit dem speziell für Tubolito entwickelten Tubo-Patch Kit repariert werden. Herkömmliche Reparaturflicken für Butylschläuche sind dafür nicht geeignet. Vor einer Reparatur muss außerdem geklärt werden, ob nur das TPU-Material betroffen ist oder ob Sensor, Ventil beziehungsweise deren Verbindung beschädigt wurden.

Welche Vorteile bringt die Echtzeit-Druckmessung in der Praxis?

Der wichtigste Vorteil besteht darin, dass der Reifendruck nicht nur vor der Fahrt mit einer Pumpe oder einem separaten Messgerät kontrolliert werden kann. Während der Fahrt bleiben Veränderungen sichtbar. Ein schleichender Druckverlust kann dadurch früher auffallen, bevor das Fahrverhalten deutlich schwammig wird oder der Reifen vollständig leer ist.

Individuelle Mindest- und Höchstwerte unterstützen eine wiederholbare Druckabstimmung. Das ist besonders hilfreich, wenn unterschiedliche Räder, Reifenbreiten oder Einsatzbedingungen verwaltet werden. Die getrennte Zuordnung von Vorder- und Hinterrad berücksichtigt zudem, dass an beiden Laufrädern häufig nicht derselbe Druck sinnvoll ist.

Für Training und technische Auswertung liegt der Nutzen in der fortlaufenden Reifendruckanzeige. Damit lässt sich während der Fahrt nachvollziehen, ob der Druck innerhalb der zuvor festgelegten Grenzen bleibt oder ob ein Druckverlust eintritt.

Wo liegen die Grenzen des smarten Schlauchs?

SYNCD meldet Messwerte und Druckveränderungen, beseitigt deren Ursache aber nicht. Eine Warnung verhindert weder einen Durchstich noch einen Montagefehler. Bei schnellem Luftverlust muss weiterhin kontrolliert angehalten und der Reifen geprüft werden. Auch ein korrekter Grenzwert entsteht nicht automatisch; er muss passend zu Reifen, Felge, Fahrergewicht und Einsatz festgelegt werden.

Die Elektronik bringt eine begrenzte Batterielebensdauer und eine Abhängigkeit von kompatiblen Geräten mit sich. Der Nutzer kann die Batterie nicht selbst wechseln. Wer keine App oder keinen unterstützten Garmin Edge verwenden möchte, kann den wesentlichen Zusatznutzen des SYNCD nicht ausschöpfen.

Der Sensor ist derzeit ausschließlich in der Tubo-Road-Geometrie verfügbar. Für andere Schlauchtypen nennt Tubolito bislang keine SYNCD-Ausführung. Fahrer anderer Fahrradkategorien müssen daher prüfen, ob Reifendimension und Einsatzzweck tatsächlich zum angebotenen Bereich von 23 bis 35 Millimetern passen.

Für wen ist der Tubo-ROAD SYNCD sinnvoll?

Der smarte Schlauch richtet sich vor allem an Rennradfahrer, die ihren Luftdruck nicht nur vor der Abfahrt, sondern auch während des Trainings, auf langen Touren oder im Wettbewerb beobachten möchten. Besonders nachvollziehbar ist der Nutzen bei empfindlichen Druckabstimmungen, langen Distanzen und Situationen, in denen ein beginnender Druckverlust möglichst früh erkannt werden soll.

Auch technisch interessierte Nutzer profitieren von der fortlaufenden Reifendruckanzeige. Wer bereits einen kompatiblen Garmin Edge verwendet, kann die Druckwerte direkt in eine bestehende Datenansicht integrieren. Ohne Smartphone oder Garmin-Anbindung bleibt dagegen hauptsächlich ein leichter TPU-Schlauch mit ungenutzter Sensortechnik. In diesem Fall ist ein konventioneller Tubo-ROAD die einfachere Lösung.

SYNCD ist derzeit für die Europäische Union, die USA, Großbritannien, die Schweiz, Island, Monaco, Norwegen und Liechtenstein vorgesehen. Tubolito nennt eine FCC- und EG-Zulassung. Für andere Märkte muss die aktuelle Verfügbarkeit gesondert geprüft werden.

Fazit: Nicht der erste smarte Schlauch, aber eine neue Echtzeitlösung

Der Tubolito Tubo-ROAD SYNCD ist nicht der erste Fahrradschlauch, den Tubolito selbst als smart bezeichnet. Diese Rolle nahm bereits der Tubo-MTB PSENS mit NFC-Druckmessung ein. Die eigentliche Neuerung des SYNCD liegt in der Kombination aus Rennrad-TPU-Schlauch, integriertem batteriebetriebenem Bluetooth-Sensor, Echtzeitübertragung, frei definierbaren Druckgrenzen und Warnungen auf Smartphone oder Garmin Edge.

Dadurch wird die Druckkontrolle während der Fahrt möglich, ohne ein externes Ventilmodul montieren zu müssen. Die drei Ventillängen decken unterschiedliche Felgenprofile ab, während der Reifenbreitenbereich von 23 bis 35 Millimetern auf moderne Rennradanwendungen ausgerichtet ist.

Die Entscheidung für SYNCD ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Live-Daten tatsächlich genutzt werden. Zu berücksichtigen sind die notwendige App-Einrichtung, die begrenzte und nicht selbst austauschbare Batterie sowie die korrekte Montage eines dünnwandigen TPU-Schlauchs. Wer diese Voraussetzungen akzeptiert, erhält eine technisch konsequente Reifendrucküberwachung direkt im Schlauch. Wer lediglich Gewicht sparen möchte, benötigt die zusätzliche Elektronik dagegen nicht zwingend.

Häufige Fragen zum Tubolito Tubo-ROAD SYNCD

Ist der Tubo-ROAD SYNCD wirklich der weltweit erste smarte Fahrradschlauch?

Nicht ohne Einschränkung. Tubolito führte bereits zuvor den smarten Tubo-MTB PSENS mit NFC-Sensor. SYNCD wird als erste Lösung mit integriertem, batteriebetriebenem Bluetooth-Drucksensor und Echtzeitübertragung positioniert.

Kann SYNCD den Reifendruck während der Fahrt anzeigen?

Ja. Der Sensor überträgt die Werte per Bluetooth an die Tubolito-App oder über das passende Connect-IQ-Datenfeld an einen kompatiblen Garmin Edge.

Funktioniert SYNCD auch mit Android?

Ja. Tubolito nennt die Kompatibilität mit iOS und Android. Bei Fahrradcomputern wird derzeit ausschließlich die Garmin-Plattform unterstützt.

Muss für die Tubolito-App ein Konto erstellt werden?

Nein. Nach Herstellerangabe ist kein Konto erforderlich und die Daten werden lokal auf den verwendeten Geräten gespeichert.

Kann die Batterie selbst gewechselt werden?

Nein. Die Batterie ist nicht für einen Austausch durch den Nutzer vorgesehen. Nach ihrem Lebensende bietet Tubolito ein Rücksende- und Austauschprogramm für den Sensor an.

Wie stark darf der Schlauch vor der Montage aufgepumpt werden?

Für Aktivierung und Montage nennt Tubolito 0,2 bis 0,5 bar. Außerhalb des vollständig montierten Reifens darf der Schlauch nicht mit mehr als 0,5 bar beziehungsweise 7 psi aufgepumpt werden.

Kann ein beschädigter Tubo-ROAD SYNCD geflickt werden?

Eine Beschädigung des TPU-Schlauchs kann mit dem speziellen Tubo-Patch Kit repariert werden. Klassische Butyl-Flicken sind ungeeignet. Bei Schäden an Sensor, Ventil oder deren Verbindung ist eine gewöhnliche Schlauchreparatur nicht ausreichend.

Tubolito Tubo-ROAD SYNCD entdecken

Prüfe vor dem Kauf die passende Reifenbreite, die benötigte Ventillänge und die Kompatibilität deines Smartphones oder Garmin Edge. Wähle anschließend die gewünschte Ventillänge und Ventilfarbe aus.

Verfasst von der Redaktion von Fahrrad-Teile.shop, Fachbereich Fahrradbereifung und Produktinformation.

Veröffentlicht am 18. August 2026.

Die Ausarbeitung basiert auf aktuellen Herstellerinformationen. Eine externe Produktprüfung oder ein eigener Funktions-, Druck- oder Praxistest war nicht Bestandteil der redaktionellen Erstellung.

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