
Mit der Dimension 32-622 erweitert Continental den AERO 111 um eine dritte Größe. Der speziell für das Vorderrad entwickelte Rennradreifen war bisher in 26-622 und 29-622 erhältlich. Die neue Ausführung mit der EAN 4019238326635 übernimmt das aerodynamische Konzept der bestehenden Varianten, verbindet es aber mit einem größeren Reifenvolumen.
Damit richtet sich Continental an Rennradfahrerinnen und Rennradfahrer, die hohe Geschwindigkeit nicht ausschließlich mit möglichst schmalen Reifen verbinden. Moderne Rennräder bieten zunehmend Platz für breitere Bereifungen, während lange Distanzen, wechselnde Fahrbahnoberflächen und anspruchsvolle Straßen höhere Anforderungen an Komfort und Kontrolle stellen. Genau an diesem Punkt soll die neue 32-Millimeter-Version ansetzen.
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht nur, ob der neue AERO 111 breiter ist. Wichtiger ist, welche praktischen Vorteile das zusätzliche Volumen bietet, welche Eigenschaften mit den vorhandenen Größen identisch bleiben und für welchen Einsatzbereich die drei Varianten jeweils sinnvoll sind.
Die neue 32-622-Ausführung übernimmt das aerodynamische Konzept der Größen 26-622 und 29-622, bietet aber mehr Reifenvolumen. Ihr Schwerpunkt liegt auf zusätzlichem Komfort und Fahrstabilität auf rauen Straßen und langen Distanzen. BlackChili Compound, Vectran Breaker, 48 Vortex-Generatoren, Tubeless Ready und Hookless-Kompatibilität bleiben erhalten.
Welche Größen des Continental AERO 111 gibt es?
Der AERO 111 ist nun in 26-622, 29-622 und 32-622 erhältlich. Die zweite Zahl bleibt bei allen Varianten gleich und bezeichnet den Reifeninnendurchmesser von 622 Millimetern. Alle drei Reifen gehören damit zur üblichen Rennrad-Laufradgröße 700C. Die erste Zahl steht für die nominelle Reifenbreite.
Die neue Ausführung ist somit nominell drei Millimeter breiter als der AERO 111 in 29-622 und sechs Millimeter breiter als die Variante in 26-622. Dieser Unterschied wirkt auf dem Papier zunächst gering, verändert aber das Luftvolumen, die mögliche Druckabstimmung und das Verhalten des Reifens auf unruhigem Untergrund.
Auch beim Gewicht entsteht eine klare Abstufung. Continental gibt für den AERO 111 in 26-622 ein Gewicht von 250 Gramm an. Die Variante in 29-622 wiegt 280 Gramm, während die neue Größe 32-622 mit 310 Gramm angegeben wird. Mit jedem Größenschritt kommen damit jeweils 30 Gramm hinzu.
Leichteste und schmalste Ausführung für gewichtssensible, passende Laufradsysteme.
Ausgewogener Mittelweg zwischen niedrigem Gewicht und größerem Reifenvolumen.
Größtes Volumen mit der stärksten Ausrichtung auf Komfort und anspruchsvolle Straßen.
Ist die 32-Millimeter-Version technisch ein neuer Reifen?
Die neue Variante ist keine vollständig neue Konstruktion und besitzt keine eigene Gummimischung. Continental überträgt vielmehr das bekannte technische Konzept des AERO 111 auf eine breitere Reifendimension.
Auch der AERO 111 in 32-622 verwendet die BlackChili-Gummimischung. Sie ist auf einen geringen Rollwiderstand sowie zuverlässigen Grip bei trockenen und nassen Bedingungen ausgelegt. Für den Schutz gegen Durchstiche kommt der Vectran Breaker zum Einsatz, der ebenfalls aus der Grand-Prix-5000-Familie bekannt ist.
Der Reifen ist Tubeless Ready, kann nach den Montagevorgaben aber auch mit einem passenden Schlauch gefahren werden. Continental weist die neue Variante außerdem als mit Hookless-Felgen kompatibel aus. Die 32-Millimeter-Ausführung wird wie die beiden vorhandenen Größen in Deutschland hergestellt und besitzt eine schwarze Seitenwand.
Der eigentliche Unterschied liegt daher im größeren Querschnitt und nicht in einem grundlegend veränderten Materialaufbau. Wer bereits mit dem AERO 111 vertraut ist, erhält mit der neuen Größe dieselben zentralen Technologien in einer komfort- und stabilitätsorientierteren Dimension.

Warum ist der AERO 111 speziell für das Vorderrad entwickelt worden?
Der AERO 111 ist kein gewöhnlicher Rennradreifen, der lediglich durch einen geringen Rollwiderstand auffallen soll. Sein Profil wurde gemeinsam mit den Aerodynamikspezialisten von Swiss Side entwickelt und gezielt auf die Luftströmung am Vorderrad abgestimmt.
Das Vorderrad trifft zuerst auf die anströmende Luft und beeinflusst damit einen wichtigen Teil des aerodynamischen Verhaltens des gesamten Laufradsystems. Gleichzeitig reagiert es unmittelbar auf Seitenwind und wechselnde Windrichtungen. Continental positioniert den AERO 111 deshalb ausdrücklich als vorderradspezifischen Reifen.
Auf der Lauffläche befinden sich 48 präzise ausgeformte Vertiefungen. Diese sogenannten Vortex-Generatoren beeinflussen die Luftströmung an der Oberfläche des Reifens. Sie sollen die Ablösung der Strömung verzögern, den Luftwiderstand des Systems aus Reifen und Laufrad reduzieren und den Segeleffekt bei unterschiedlichen Anströmwinkeln verstärken.
Der Segeleffekt beschreibt in diesem Zusammenhang eine aerodynamische Kraft, die bei schräg einfallendem Wind einen nach vorn gerichteten Anteil erzeugen kann. Entscheidend ist dabei nicht allein die Reifenbreite. Reifenprofil, Felgenform und die gemeinsame Kontur von Reifen und Felge bestimmen, wie die Luft am Vorderrad entlanggeführt wird.

Verliert ein 32 Millimeter breiter Reifen automatisch an Aerodynamik?
Ein breiterer Reifen wird häufig pauschal als aerodynamisch nachteilig bewertet. Diese Annahme greift beim AERO 111 zu kurz, weil sein Profil ausdrücklich zur Beeinflussung der Luftströmung entwickelt wurde. Continental erklärt, dass die 32-Millimeter-Ausführung trotz ihrer größeren Breite die bekannten aerodynamischen Vorteile und die hohe Seitenwindstabilität der Baureihe bieten soll.
Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass die neue Größe unter allen Bedingungen schneller ist als die Varianten in 26 oder 29 Millimetern. Die aerodynamische Wirkung eines Reifens lässt sich nicht isoliert von der verwendeten Felge beurteilen. Innenweite, Außenbreite und Profilhöhe des Laufrads beeinflussen den Übergang zwischen Reifen und Felge und damit die Strömung des gesamten Systems.
Continental nennt für die neue Variante keine pauschale Watt-Ersparnis gegenüber den beiden schmaleren Größen. Eine allgemeine Aussage, die 32-Millimeter-Version sei grundsätzlich schneller als 26 oder 29 Millimeter, wäre deshalb nicht belastbar. Die wesentliche Neuerung besteht darin, dass nun auch Fahrerinnen und Fahrer mit einer breiteren Bereifung das aerodynamische Konzept des AERO 111 nutzen können.

Welchen Komfortvorteil bietet die neue Größe?
Der unmittelbarste Vorteil des AERO 111 in 32-622 ist sein größeres Luftvolumen. Bei korrekter Abstimmung kann ein breiterer Reifen mit einem niedrigeren Luftdruck gefahren werden als eine schmalere Variante. Der Reifen kann dadurch Unebenheiten besser aufnehmen und sich kontrollierter an eine unruhige Fahrbahnoberfläche anpassen.
Auf rauem Asphalt, beschädigten Straßen oder längeren Abschnitten mit vielen kleinen Schlägen muss weniger Energie durch den Körper abgefangen werden. Vibrationen und harte Stöße werden stärker gedämpft, wodurch Hände, Arme und Oberkörper auf langen Ausfahrten entlastet werden können.
Dieser Effekt ist nicht nur eine Frage des Komforts. Ein Reifen, der auf unebenem Untergrund weniger springt und den Kontakt zur Fahrbahn besser hält, kann das Fahrrad ruhiger und kontrollierbarer machen. Gerade am Vorderrad ist dieses Verhalten wichtig, weil dort Lenkpräzision, Kurvenführung und ein großer Teil der Rückmeldung vom Untergrund zusammenkommen.
Continental ordnet die neue 32-Millimeter-Version daher ausdrücklich anspruchsvollen Straßenbedingungen und langen Ausfahrten zu. Sie soll die Geschwindigkeit und Aerodynamik des AERO 111 mit zusätzlichem Komfort verbinden.
Bedeutet mehr Reifenvolumen auch mehr Fahrstabilität?
Ein größerer Reifenquerschnitt erweitert den nutzbaren Bereich für die Druckabstimmung. Bei passendem Luftdruck kann die Aufstandsfläche so gestaltet werden, dass der Reifen auf rauen Fahrbahnen gleichmäßiger arbeitet. Das kann insbesondere in schnellen Kurven, bei wechselndem Untergrund und während anspruchsvoller Abfahrten mehr Ruhe vermitteln.
Continental hebt für den AERO 111 außerdem die Seitenwindstabilität hervor. Die Vortex-Generatoren sollen nicht nur den Luftwiderstand beeinflussen, sondern auch das Verhalten bei wechselnden Anströmwinkeln verbessern. Das ist am Vorderrad besonders relevant, weil plötzliche Seitenwindimpulse unmittelbar am Lenker spürbar werden können.
Die zusätzliche Reifenbreite allein garantiert jedoch keine bessere Kontrolle. Ein zu hoher Luftdruck kann den Komfortvorteil weitgehend aufheben, während ein zu niedriger Druck zu schwammigem Fahrverhalten, Durchschlägen oder einer Überlastung von Reifen und Felge führen kann. Die passende Einstellung hängt unter anderem vom Systemgewicht, von der Felgenbreite, vom Untergrund und von der gewählten Montage mit Schlauch oder Dichtmilch ab.
Rollt die 32-Millimeter-Variante langsamer?
Ein breiterer Reifen besitzt mehr Material und beim AERO 111 auch ein höheres angegebenes Gewicht. Daraus folgt jedoch nicht automatisch ein höherer Rollwiderstand unter realen Straßenbedingungen.
Auf einer vollkommen glatten Prüfoberfläche lassen sich Reifen unter reproduzierbaren Bedingungen vergleichen. Auf der Straße kommen zusätzlich Unebenheiten und Vibrationen hinzu. Muss ein sehr hart aufgepumpter Reifen ständig über kleine Hindernisse hinwegsteigen, entstehen Verluste, die auf einer glatten Rolle kaum abgebildet werden. Ein breiterer Reifen mit passendem Luftdruck kann solche Unebenheiten besser aufnehmen.
Die 32-Millimeter-Version verwendet dieselbe auf geringen Rollwiderstand ausgerichtete BlackChili-Gummimischung wie die vorhandenen Größen. Continental beschreibt sie daher nicht als langsame Komfortausführung, sondern als leistungsorientierten Rennradreifen für Fahrerinnen und Fahrer, die Geschwindigkeit und Komfort miteinander verbinden möchten.
Welche der drei Größen in der Praxis den geringsten Gesamtwiderstand besitzt, hängt vom Laufrad, vom Luftdruck, vom Straßenbelag und von der Geschwindigkeit ab. Die neue Variante erweitert somit den sinnvollen Einsatzbereich des AERO 111, ohne die schmaleren Größen grundsätzlich zu ersetzen.
Welche Rolle spielt das zusätzliche Gewicht?
Mit 310 Gramm ist der AERO 111 in 32-622 rund 30 Gramm schwerer als die 29-Millimeter-Version und 60 Gramm schwerer als die Ausführung in 26-622. Da der Reifen am rotierenden Laufrad sitzt, ist dieser Unterschied messbar und für besonders gewichtssensible Aufbauten relevant.
Für den praktischen Einsatz muss das Mehrgewicht jedoch gegen den möglichen Gewinn an Komfort, Kontrolle und Vielseitigkeit abgewogen werden. Auf sehr glatten Straßen, bei kurzen Bergrennen oder bei einem konsequent auf minimales Gewicht ausgelegten Rennrad kann die 26-Millimeter-Ausführung weiterhin sinnvoll sein. Auf langen Strecken und schlechten Fahrbahnen kann die zusätzliche Dämpfung der 32-Millimeter-Version den vergleichsweise geringen Gewichtsnachteil dagegen aufwiegen.
Die 29-Millimeter-Variante bleibt der Mittelweg. Sie bietet mehr Volumen als 26 Millimeter, bleibt aber leichter und schmaler als die neue Ausführung. Damit eignet sie sich für Fahrerinnen und Fahrer, die eine moderne Rennradbreite suchen, ohne direkt auf 32 Millimeter zu wechseln.
Verbessert die neue Breite auch Grip und Pannenschutz?
Alle drei Größen verwenden die BlackChili-Gummimischung und den Vectran Breaker. Die 32-Millimeter-Version besitzt damit keine grundsätzlich andere Pannenschutzlage als die vorhandenen Varianten. Continental verbindet die bewährte Schutztechnologie vielmehr mit dem größeren Reifenvolumen.
Ein breiterer Reifen kann bei angepasstem Luftdruck den Kontakt zur Fahrbahn auf unruhigem Untergrund verbessern. Daraus kann ein ruhigeres und berechenbareres Fahrgefühl entstehen. Der tatsächliche Grip wird jedoch weiterhin von der Gummimischung, dem Luftdruck, der Fahrbahn, der Temperatur und dem Zustand des Reifens bestimmt. Die größere Nennbreite allein ist deshalb keine Garantie für unbegrenzte Haftung.
Beim Pannenschutz ist ebenfalls eine differenzierte Betrachtung erforderlich. Das größere Volumen kann mehr Reserven gegen harte Durchschläge bieten, sofern Druck, Felge und Fahrergewicht aufeinander abgestimmt sind. Gegen eindringende Fremdkörper übernimmt dagegen weiterhin der Vectran Breaker die zentrale Schutzfunktion.
Für wen eignet sich der AERO 111 in 32-622?
Die neue Größe eignet sich besonders für schnelle Langstreckenfahrten, Gran Fondos und Rennradtouren auf wechselnden oder rauen Straßen. Auch Fahrerinnen und Fahrer moderner Aero-Rennräder, die bereits 30 oder 32 Millimeter breite Reifen einsetzen, erhalten nun eine passende AERO-111-Ausführung für das Vorderrad.
Interessant ist die Variante zudem für alle, die bisher zwischen einer aerodynamisch spezialisierten Bereifung und einem breiteren Komfortreifen wählen mussten. Die neue Größe soll diese beiden Anforderungen stärker miteinander verbinden.
Wer überwiegend auf sehr glattem Asphalt unterwegs ist, ein besonders leichtes Rennrad aufbaut oder nur begrenzte Reifenfreiheit besitzt, kann weiterhin mit 26-622 gut bedient sein. Die 29-Millimeter-Version empfiehlt sich als ausgewogener Kompromiss, während 32-622 die stärkste Ausrichtung auf Komfort, Stabilität und schwierige Fahrbahnoberflächen besitzt.
26 Millimeter
Für glatten Asphalt, geringes Gewicht und Fahrräder mit begrenzter Reifenfreiheit.
29 Millimeter
Für einen modernen Allround-Aufbau mit ausgewogenem Verhältnis aus Gewicht und Volumen.
32 Millimeter
Für lange Distanzen, Gran Fondos und schnelle Fahrten auf rauen oder wechselnden Straßen.
Muss der AERO 111 auch am Hinterrad gefahren werden?
Nein. Continental hat den AERO 111 speziell für das Vorderrad entwickelt. Seine Vortex-Generatoren und sein aerodynamisches Profil sollen dort die Luftströmung und das Verhalten bei Seitenwind beeinflussen.
Am Hinterrad können andere Anforderungen stärker in den Vordergrund treten. Dazu gehören beispielsweise Kraftübertragung, Laufleistung und die Abstimmung auf den gewünschten Rollwiderstand. Der AERO 111 muss daher nicht als identisches Reifenpaar montiert werden. Entscheidend ist eine technisch passende Kombination aus Vorder- und Hinterreifen mit ausreichender Rahmen- und Felgenkompatibilität.
Für die neue 32-Millimeter-Version bedeutet das, dass nicht automatisch auch hinten exakt dieselbe Reifenbreite montiert werden muss. Die zulässigen Größen des Fahrradherstellers, die tatsächliche Reifenfreiheit und die Freigaben des Laufrads bleiben maßgeblich.
Was muss vor der Montage geprüft werden?
Die Bezeichnung 32-622 beschreibt eine nominelle Größe. Wie breit der Reifen am montierten Laufrad tatsächlich ausfällt, hängt unter anderem von der inneren Felgenbreite und vom Luftdruck ab. Auf einer breiten Felge kann ein Reifen breiter messen als die aufgedruckten 32 Millimeter.
Vor dem Kauf müssen deshalb die Reifenfreiheit an Gabel und Rahmen sowie die Freigaben des Laufradherstellers geprüft werden. Zwischen Reifen und Fahrrad sollte auch unter Belastung und bei möglichen Fertigungstoleranzen genügend Abstand verbleiben.
Bei Hookless-Felgen sind die jeweils zulässige Reifengröße und der maximale Luftdruck besonders wichtig. Continental weist darauf hin, dass sich die Grenzwerte für Hookless- und klassische Hakenfelgen unterscheiden können. Maßgeblich sind die Angaben auf der Reifenverpackung sowie die Vorgaben des Felgen- und Fahrradherstellers.
Tubeless Ready bedeutet außerdem nicht, dass der Reifen ohne weitere Komponenten unmittelbar luftdicht montiert werden kann. Für ein Tubeless-System werden eine geeignete Felge, ein passendes Ventil, korrekt montiertes Felgenband und geeignete Dichtmilch benötigt. Alternativ kann der AERO 111 mit einem kompatiblen Schlauch verwendet werden.
Die reale Reifenbreite hängt von der Felgeninnenbreite ab. Kontrolliere deshalb Reifenfreiheit, Felgenfreigabe und zulässigen Luftdruck. Bei Hookless-Felgen sind die Angaben auf Reifenverpackung, Felge und Laufrad verbindlich; bei unterschiedlichen Grenzwerten gilt der niedrigste zulässige Wert.
Ersetzt die neue Größe die vorhandenen Varianten?
Die 32-Millimeter-Version ersetzt weder 26-622 noch 29-622. Sie ergänzt das Sortiment um eine Ausführung für andere Prioritäten.
Der AERO 111 in 26-622 bleibt die leichteste und schmalste Variante. Der Reifen in 29-622 bildet weiterhin den ausgewogenen Mittelweg. Der neue AERO 111 in 32-622 bietet das größte Luftvolumen und richtet sich am deutlichsten an lange Strecken, anspruchsvolle Straßen sowie Fahrerinnen und Fahrer mit einem höheren Komfortanspruch.
Die technischen Kerneigenschaften bleiben bei allen drei Größen erhalten. Dazu gehören das aerodynamische Profil mit 48 Vortex-Generatoren, die BlackChili-Gummimischung, der Vectran Breaker, die Tubeless-Ready-Ausführung und die gezielte Abstimmung auf das Vorderrad.
Fazit: Der AERO 111 wird komfortabler und vielseitiger
Mit dem AERO 111 in 32-622 überträgt Continental sein aerodynamisches Reifenkonzept auf eine moderne, breitere Rennraddimension. Die neue Variante besitzt keine grundsätzlich neue Gummimischung und keinen abweichenden Pannenschutz. Ihr wesentlicher Vorteil entsteht durch das größere Reifenvolumen.
Bei passender Druckabstimmung kann die 32-Millimeter-Ausführung Unebenheiten besser aufnehmen, Vibrationen reduzieren und auf rauen Straßen mehr Ruhe und Kontrolle vermitteln. Gleichzeitig bleiben das aerodynamische Profil, die hohe Seitenwindstabilität, die BlackChili-Gummimischung und der Vectran Breaker erhalten.
Gegenüber dem AERO 111 in 29-622 steigt das angegebene Gewicht um 30 Gramm, gegenüber der 26-Millimeter-Version um 60 Gramm. Dafür bietet die neue Variante die stärkste Ausrichtung auf lange Distanzen, schwierige Fahrbahnoberflächen und zusätzlichen Komfort.
Die Wahl zwischen den drei Größen hängt damit weniger von einer pauschalen Aussage über die schnellste Variante ab als vom gesamten Einsatzbereich. Für minimales Gewicht und schmale Systeme bleibt 26-622 interessant. Die Größe 29-622 bietet einen ausgewogenen Kompromiss. Wer die aerodynamischen Eigenschaften des AERO 111 mit möglichst viel Volumen, Komfort und Fahrstabilität verbinden möchte, findet in 32-622 die passende neue Option.
Häufige Fragen zum Continental AERO 111 in 32-622
Was ist der wichtigste Vorteil der neuen 32-Millimeter-Version?
Das größere Reifenvolumen erweitert den nutzbaren Bereich für die Luftdruckabstimmung. Bei passender Einstellung kann der Reifen Unebenheiten besser aufnehmen und auf rauen Straßen mehr Komfort und Ruhe bieten.
Ist der AERO 111 in 32-622 grundsätzlich schneller als 26-622 oder 29-622?
Das lässt sich nicht pauschal sagen. Aerodynamik und Gesamtwiderstand hängen auch von Felge, Luftdruck, Geschwindigkeit, Windwinkel und Fahrbahn ab. Continental veröffentlicht für die neue Größe keine allgemeine Watt-Ersparnis gegenüber den beiden schmaleren Ausführungen.
Ist die 32-622-Ausführung für das Vorderrad vorgesehen?
Ja. Continental entwickelt und positioniert den AERO 111 speziell für das Vorderrad. Dort sollen die 48 Vortex-Generatoren die Luftströmung des Reifen-Laufrad-Systems beeinflussen.
Kann der Reifen tubeless gefahren werden?
Ja. Der AERO 111 ist Tubeless Ready. Er benötigt dafür eine geeignete Felge, korrektes Tubeless-Felgenband, ein passendes Ventil und Dichtmittel. Alternativ ist die Verwendung mit einem kompatiblen Fahrradschlauch möglich.
Passt ein nominell 32 Millimeter breiter Reifen in jedes moderne Rennrad?
Nein. Die tatsächliche Breite hängt unter anderem von der Felgeninnenbreite ab. Vor dem Kauf müssen die Freigaben von Fahrrad-, Rahmen-, Gabel- und Laufradhersteller sowie die vorhandene Reifenfreiheit geprüft werden.
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